Freitag, 12. Juli - Sonntag, 21. Juli in Eindhoven

Sommerturnier


Freitag, 19. Juli 2019 - 12:00

Deutschland - England   3 : 1   (0:1)


Zur Belohnung wartet ein Endspiel

Deutschland besiegt starke Engländerinnen mit 3:1 und ist weiter im Rennen

19.07.2019 – Im Dreikampf um den Gesamtsieg beim Sechs-Nationen-Sommerturnier in Eindhoven sind die deutschen U18-Mädchen weiter voll im Rennen. Sie feierten am Freitag einen hart erarbeiteten 3:1-Sieg über die bis dahin unbesiegten und punktgleichen Engländerinnen und haben am Samstag (14 Uhr) nun quasi ein Endspiel gegen die holländischen Gastgeberinnen. „Das war unser Ziel, und darauf freuen wir uns“, sagte Teammanagerin Michaela Scheibe.

 

Mit 5:1, 6:1 und 6:3 hatte Deutschlands weibliche Jugend A erst vor zwei Wochen das englische Team besiegt. „Das ist hier aber ein ganz anderer Auftritt der Engländerinnen als in Höhenkirchen“, vergleicht Scheibe. Durch zwei Siege über Irland und Spanien sowie ein 2:2 gegen die Niederlande war das Selbstbewusstsein der Britinnen hoch. Und das bekam die deutsche Mannschaft auch deutlich zu spüren. Anders als bei der Länderspielserie vor den Toren Münchens zeigte sich England am heutigen Tag in Eindhoven als ein lange auf Augenhöhe mitspielender Gegner. Beide Seiten legten sich von Beginn an voll ins Zeug, wobei die Abwehrreihen hüben wie drüber zunächst nichts anbrennen ließen und sich das Geschehen im ersten Viertel weitgehend im Mittelfeld abspielte.
Mit Beginn des zweiten Viertels holte England eine Strafecke, die sie mit gut ausgeguckter und sauber gespielter Stechervariante unhaltbar verwandelten – 0:1 (16.). Das war für die deutsche Mannschaft aber nicht nur der Rückstand, sondern wirkte auch als Tatenbeschleuniger. In den Folgeminuten wurde viel Druck auf die englische Abwehr ausgeübt, doch fünf Ecken und auch die ein oder andere Feldchance führten gegen eine starke Torhüterin nicht zum Ausgleich.
Trotz des Pausenrückstands war die Stimmung im deutschen Lager gut. „Wir schaffen das noch“, machte Bundestrainer Sven Lindemann seinen Schützlingen Hoffnung, verlangte aber auch „noch mehr Konsequenz bei den Ecken und im Torabschluss“. Erhört wurde er nach 42 Minuten, als Deutschland nach erfolgreichem Pressing durch Prumbaum den Ball eroberte und Zong auf Reisen schickte. Deren Schuss wurde dann zwar gehalten, doch im Nachsetzen gelang Sophie Prumbaum der verdiente Ausgleich. Kurz danach geriet die deutsche Mannschaft in Unterzahl (wobei fälschlicherweise Jette Fleschütz für die eigentlich betroffene Sarah Strauß die Gelbe Karte erhielt), aber auch England hatte ein paar Minuten später jemand auf der Strafbank.
In der 50. Minute brachte Yani Zhong den Ball argentinisch vors englische Tor, Sarah Strauß gab dem Spielgerät noch eine kleine, aber entscheidende Richtungsänderung – 2:1. Kurz danach die zweite Gelbe Karte gegen Deutschland (Antonia Lonnes), und als die Britinnen dann ihre Gelb-Sünderin zurück auf dem Platz hatten, nahm England die Torhüterin heraus. Deutschland hatte für einige Minuten in doppelter Feldspielerunterzahl zu agieren, hielt dem gegnerischen Druck aber stand. Man besaß sogar die besseren Chancen, doch eine Ecke gegen die torwartslose britische Verteidigung führte nicht zum Erfolg. Besser lief es bald danach, als Yani Zhong wieder zum Rückhandschlag kam. Als Flanke gedacht ging der Ball an Freund und Feind vorbei in den torwartlosen Kasten. Weil Zhongs Aktion von innerhalb ausgeführt war, zählte der Treffer (58.) zum insgesamt verdienten 3:1-Endstand.

 

Tore:
0:1 England (E, 16.)
-----------------------------
1:1 Sophie Prumbaum (42.)
2:1 Sara Strauß (50.)
3:1 Yani Zhong (58.)

E: 7 (0) / 4 (1)
Grün: 2/2
Gelb: Fleschütz, Lonnes; 1x England
 

 
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