Mittwoch, 29. Juni - Montag, 4. Juli in Krefeld

Länderspiele gg Belgien

 

Nach Auftaktwirren noch zwei Siege

Deutsche Juniorinnen schließen EM-Vorbereitung mit drei Belgien-Spielen ab

05.07.2022 - Mit einer Testspielserie gegen Belgien haben die deutschen Juniorinnen in Krefeld ihre Spielvorbereitungen auf die Europameisterschaft (ab 24. Juli in Gent/Belgien) abgeschlossen. Dabei gab es nach einer 0:2-Auftaktniederlage noch zwei deutsche Siege (3:1, 4:3).

 

Der Beginn des Programms mit drei Länderspielen an vier Tagen auf der Anlage des Crefelder HTC stand unter keinem guten Stern. Durch drei positive Coronatests und weitere Krankheitsausfälle war der deutsche U21-EM-Kader am Freitag plötzlich derart dezimiert, dass man kurzfristig zwei U18-Kaderspielerinnen (Mia Rosser und Taja Gans) hinzuholen musste, um in ausreichender Personalstärke zum ersten Spiel antreten zu können. „Nach dem unglücklichen Start ist dann bei uns auch nicht viel zusammengelaufen. Nach vorne waren wir relativ harmlos“, merkte Bundestrainer Akim Bouchouchi zum Auftaktspiel an, das Belgien mit 2:0 (0:0) für sich entschied.

U18-Auswahlspielerin Taja Gans (rechts; links Marie Fischer) kam im ersten Belgien-Spiel als kurzfristige Aushilfe zum Einsatz. 


Am Samstag konnte der Bundestrainer schon deutlich zufriedener sein. Personell war im deutschen Kader wieder etwas mehr Ruhe eingekehrt, am Ende stand ein verdienter 3:1 (2:0)-Sieg nach deutschen Toren von Sophia Schwabe (11.), Felicia Wiedermann (17.) und Lilly Stoffelsma (51.). „Das war von der Körpersprache und der ganzen Präsenz schon viel besser“, so Bouchouchi. Die Belgierinnen hatten sich über weite Strecken des Spiels auf eine Halbfelddeckung verlegt und ließen Deutschland kommen. „Wir haben geduldig gespielt und sind dennoch flexibel geblieben“, fand der Bundestrainer die Herangehensweise seiner Schützlinge gut. Gefallen hat ihm auch, dass diese Spielkontrolle so groß war, dass man den Gegner im ganzen Spiel lediglich zu drei, vier Torchancen (und einem Treffer/40.) kommen ließ. „Es wäre ein deutlich höheres Ergebnis möglich gewesen“, so Akim Bouchouchi. Vor allem hatten er und seine Staffkollegen „gesehen, welch Potenzial in der Mannschaft steckt“. Bleibt das Hauptthema „Bespielen des letzten Spielfeldviertels“, das es noch auszubauen gilt.

Viertelbesprechung mit Bundestrainer Akim Bouchouchi (Mitte).


Einen kleineren Rückschlag gab es zu Beginn des dritten Spiels, als Deutschland nicht recht reingefunden hatte. „Wir waren da wenig spritzig und sind blöd in Konter gelaufen“, kritisierte der Bundestrainer. Und so lag man folgerichtig 0:2 zum Ende des ersten Viertels in Rückstand. Viel besser dürfte Bouchouchi das Gesicht seines Teams im weiteren Verlauf der Partie gefallen haben. Die deutschen Spielerinnen hatten sich ins Spiel reingekämpft, strahlten jenen Willen und Spirit aus, „den wir auch in die EM nehmen wollen“. Tore von Sara Strauss (7m, 27.), Lena Frerichs (45./58.) und Lilly Stoffelsma (E, 53.) drehten den Spielstand zum 4:2, am Ende hieß es schließlich 4:3 für Deutschland.
„Insgesamt war Belgien ein sehr guter Gegner für uns, weil sie auch viel variiert haben. Dadurch konnten wir einiges ausprobieren und wurden auch gefordert“, zog Akim Bouchouchi das positive Fazit. Vor dem EM-Auftaktspiel am 24. Juli in Gent (gegen Schottland) gibt es jetzt noch eine Zeit des Luftholens.
Als Schiedsrichter bei den drei Spielen im Einsatz waren Alia Korth (alle drei Spiele), Denis Scharwächter (Freitag), Julia Jungbluth (Samstag) und Lena Schrader (Montag).

Lena Frerichs beim Rückhandschuss im Samstagspiel.     Fotos: Wolfgang Sternberger

 
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